Praktikumsbericht von Konrad Johann Krause

Konrad Johann Krause berichtet über Ihre gesammelten Erfahrungen im Rahmen des Praktikantenprogamms GÖRG law talents an unserem Hamburger Standort.

Konrad Krause

Erfahrungsbericht

Schon als ich im Oktober 2019 mit dem Jurastudium begann war es mein Wunsch, ein Praktikum in einer Großkanzlei zu absolvieren. Weil ich trotz aller Gerüchte und Vorurteile der Meinung war, dass die Arbeit in einer großen Kanzlei ganz gut zu mir passen könnte, wollte ich mir eine eigene Meinung bilden. Der erste wirkliche Kontakt zu GÖRG war sehr eindrücklich. Als ich in Hamburg morgens das erste Mal am Rathaus vorbei den Alten Wall entlanglief und anschließend mit dem Panoramaaufzug, der einen großartigen Blick in das gläserne Innere des Gebäudes am Alten Wall bietet, in die fünfte Etage fuhr, war das ein besonderer Moment für mich. 

Der Weg zur Arbeit, der Aufzug und die Aussicht von der Dachterrasse sind in jedem Fall nettes Beiwerk. Wirklich erwähnenswert sind jedoch die Arbeitsatmosphäre und das Miteinander bei GÖRG. Viele gute Gespräche mit Mitarbeiterinnen, Anwältinnen und Anwälten, Praktikantinnen und Praktikanten waren einer der Hauptgründe, weswegen ich mich in den sechs Wochen in Hamburg immer wohlgefühlt habe. Und am Ende des Praktikums kann ich feststellen: keines der Vorurteile, die ich im Voraus über Großkanzleien gehört habe, hat sich für mich als wahr herausgestellt. 

In den sechs Wochen bei GÖRG wurde uns 13 Praktikantinnen und Praktikanten die Möglichkeit geboten, jeweils drei Wochen lang an zwei Tagen in der Woche in einem Dezernat zu arbeiten. Zwei weitere Tage waren für Workshops zu den einzelnen Rechtsgebieten der Kanzlei sowie Softskills reserviert. 

Die ersten drei Wochen verbrachte ich im Dezernat Litigation/Prozessrecht bei Corinna Struck und Till Moser. In jedem Dezernat wurde uns ein Mentor zur Seite gestellt. Das kleine Team ermöglichte mir eine enge Zusammenarbeit und einen regen Austausch mit meinem Mentor Till, der sich sehr viel Zeit nahm um die Fälle mit mir zu besprechen. Erste Einblicke erlangte ich durch das Lesen von Akten, Klageschriften und Klageerwiderungen. Anschließend wurde ich in die Mandatsarbeit eingebunden. Ich recherchierte zu rechtlichen Fragestellungen, erstellte Vermerke und bekam dazu umfangreiche Rückmeldungen und Tipps in Gesprächen mit meinem Mentor. Am Ende der ersten Station hatte ich zum einen viel gelernt, zum anderen konnte ich mit meinem Vermerk tatsächlich die Mandatsarbeit unterstützen. Mir gefiel vor allem die abwechslungsreiche Arbeit und die Überschneidungen zu anderen Rechtsgebieten. Die Station bestärkte mich sogar in der Wahl meines Schwerpunktes.

In der zweiten Hälfte des Praktikums lernte ich das Dezernat Kartellrecht im Team von Maxim Kleine und Tobias Teichner kennen. Neben den üblichen Rechercheaufgaben hatten wir als Praktikanten die Möglichkeit am Newsdienst Compliance mitzuwirken, welcher u.a. durch GÖRG monatlich beim Onlineverlag Beck veröffentlicht wird. Den Wechsel der Dezernate in der Hälfte des Praktikums habe ich gleichzeitig als Vor- und Nachteil empfunden. Einerseits war die Zeit im jeweiligen Dezernat mit sechs Wochenarbeitstagen sehr kurz, andererseits war es sehr wertvoll, zwei verschiedene Rechtsgebiete und Teams kennenzulernen.
Sechs Wochen Praktikum bei GÖRG in Hamburg hießen für mich auch sechs Wochen Normalität und ermöglichten uns allen sozialen Kontakt und Austausch nach den Widrigkeiten der letzten coronabedingten Online-Semester. 

Das abwechslungsreiche und kurzweilige Programm von GÖRG ist bestens organisiert und ermöglichte uns neben der juristischen Arbeit etwas zu den Themen Kommunikation, Konfliktmanagement und BWL zu lernen. Bei gemeinsamen Mittagessen lernten wir uns gegenseitig und die Kanzlei sowie viele der Leute kennen, die dort täglich arbeiten. 

Allen, die sich für die Arbeit in einer großen Kanzlei interessieren und das Praktikum nutzen wollen um wirklich etwas zu lernen, kann ich das Praktikantenprogramm von GÖRG wärmstens empfehlen. 

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